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Bundesverband Patienten für Homöopathie e.V.

Der Bundesverband Patienten für Homöopathie e.V.  (BPH) ist ein gemeinnütziger Verein und wurde 1993 mit der Zielsetzung gegründet, die Homöopathie zu fördern und zu etablieren. Einen Mitgliedsantrag finden Sie hier
Der Patientenverband sieht seine Aufgaben unter anderem darin, sich für die Interessen der Patienten bei Politikern und Krankenkassen einzusetzen, die Homöopathie in der Öffentlichkeit darzustellen und Anfragenden bei der Suche nach klassisch homöopathisch arbeitenden Ärzten zu helfen. Die Satzung des BPH (PDF-Datei) .
 
Informationen zur Homöopathie:

 Der Arzt Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843) begründete 1796 mit der Veröffentlichung seiner Forschungsergebnisse die Homöopathie. Er schildert darin die Prüfung der Arznei am gesunden Menschen, um ihren unverfälschten und vollen Wirkungskreis als Voraussetzung für die Anwendung am Erkrankten zu erkennen.
Das Grundkonzept der Homöopathie beruht auf dem Wissen, dass Arzneimittel ähnliche Krankheiten heilen, wie sie Symptome bei der Anwendung an gesunden Menschen hervorrufen können. In Diagnostik und Therapie geht die Homöopathie grundsätzlich systematisch vor und bezieht nicht nur die krankheitsbedingten Symptome und Veränderungen ein, sondern sämtliche auffallende Symptome des Erkrankten als einem Ganzem aus Körper, Seele und Geist. Der Begriff der Homöopathie ist aus den griechischen Wortstämmen „homoios = ähnlich“ und „pathos = Krankheit“ geformt.
 
Wobei kann Homöopathie helfen?

  Sie ist hilfreich bei allen Krankheiten, die keiner chirurgischen oder intensivmedizinischen Behandlung bedürfen, solange der Organismus zu einer Reaktion auf die homöopathische Arznei fähig ist. Dies gilt für akute Krankheiten, ob viraler oder bakterieller Natur, sowohl im Kindesalter, als auch bei Erwachsenen; besonders aber bei vielen chronischen Krankheiten wie Hautkrankheiten, Asthma, Allergien, Rheuma u.a., für die sonst oft nur Linderung, aber keine Heilung möglich ist. Bei Krebserkrankungen wird die Homöopathie vorwiegend begleitend eingesetzt.
 
Wie beginnt eine homöopathische Behandlung?

  Am Anfang steht eine ausführliche Fallaufnahme, die den körperlichen, seelischen und geistigen Zustand des Patienten erfasst und ein exaktes Bild des Krankheitszustandes erstellt. Die Fallaufnahme wird analysiert und zu den aus der Arzneimittelprüfung bekannten Symptomen in Beziehung gesetzt. Als Hilfsmittel werden Repertorien und Arzneimittellehren eingesetzt. Durch ein spezielles Herstellungsverfahren der homöopathischen Arzneien (Verreibung und Verschüttelung = Potenzierung) kann die Arznei in geringer Dosierung eingesetzt werden. Unerwünschte Nebenwirkungen sind dadurch praktisch ausgeschlossen.
 

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