Arnica Montana – der Bergwohlverleih

Arnica ist die meistgenutzte homöopathische Arznei. Die Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler und wächst vor allem in den Alpen, im Erzgebirge und im Bayerischen Wald. Zur Herstellung wird der getrocknete Wurzelstock verwendet. Arnica ist seit jahrhunderten als Wundheilpflanze bekannt, daher stammen ihre Beinamen wie Wundkraut, Fallkraut oder Stichkraut.

Hier hilft Arnica

Arnica ist das Wundheilmittel. Es wird bei stumpfen Gewebeverletzungen (durch Schlag oder Prellung), insbesondere mit Schwellung und Bluterguss, aber auch bei Zerrungen, Verstauchungen, Frakturen, Quetschungen, Kopfverletzungen und Gehirnerschütterung, und beim Verletzungsschock angewandt. Auch nach Operationen und zahnärztlichen Eingriffen, wenn es zu Nachblutung, Schwellung und Schmerzen kommt, ist es bewährt. Aber vorsicht: Nicht zur Prävention vor einer Operation einnehmen, da es zu stärkeren Blutungen führen kann.

Leitsymptome

  • Starker Schmerz, Zerschlagenheitsgefühl, Wundheitsgefühl
  • Entzündung
  • Bluterguss
  • Folge von Überanstrengung
  • Abgeschlagenheit des Körpers, alle Glieder tun weh
  • Gefühl, das Bett sei zu hart
  • Patient meint, er wäre gesund obwohl er krank ist
  • Angst vor Annäherung, Berührung (durch Angst vor Schmerzen)
  • Hitze des Kopfes mit Kälte des Körpers
  • Frösteln

Modalitäten

Besser

  • Liegen

Schlimmer

  • Kälte – aber Kühlung der verletzten Körperteile bringt Erleichterung
  • Bewegung
  • Berührung

Wirkdauer

  • Kurz
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