Verletzungen der Ohren

Bei den Ohrenverletzungen wird zwischen Verletzungen der Ohrmuschel, des Gehörganges und des Trommelfells und des Mittel- und Innenohres unterschieden. Verletzungen der Ohrmuschel Apis mellifica, die Honigbiene, hilft bei einer Knorpelverletzung der Ohrmuschel, wenn die Schwellung rot und das Ohr sehr heiß ist und Kälte die Beschwerden bessert. Ist die Rötung vorbei und die Ohrmuschel schmerzt […]

Verletzungen der Nase

Arnica montana, der Bergwohlverleih, wird bei einer Prellung der Nase eingesetzt, zum Beispiel nach einem Schlag auf das Nasenbein. Zum Arzt: Bei Verdacht auf Nasenbeinbruch sollte ein Arzt hinzu-gezogen werden. Ein kleiner, fachgerecht angepasster Stützverband vermeidet spätere kosmetische Operationen. Phosphorus, gelber Phosphor, sollte bei Nasenbluten gegeben werden. Ein Mittel, das insgesamt eine deutliche Blutungsneigung des […]

Verletzungen der Augen

Zunächst muss, wie bei allen anderen Verletzungen auch, unterschieden werden, ob es sich um eine Verletzung durch einen stumpfen Gegenstand (bzw. Aufprall, Schlag auf das Auge) oder aber um ein durch einen spitzen Gegenstand ausgelöstes Trauma handelt. Arnica montana, der Bergwohlverleih. Bei stumpfen Verletzungen des Auges kommt zunächst wieder Arnica zum Einsatz. Zwar fehlt häufig […]

Verletzungen des Kopfes

Schädelprellung / Gehirnerschütterung Arnica montana, der Bergwohlverleih, ist bei dieser Art der Kopfverletzung das wichtigste Mittel. Nach Stürzen vom Fahrrad, auf der Treppe oder vom Pferd, bei denen der Kopf kräftig auf harten Untergrund aufgeschlagen ist, sollte so schnell wie möglich Arnica D12 gegeben werden. Typisch ist, dass der der Verletzte Helfer abwimmelt und ihre […]

Viola tricolor

(Stiefmütterchen)

Dieses Arzneimittel wirkt hauptsächlich auf die Haut. Trockene und nasse, juckende Ekzeme, besonders im Kindesalter. Feuchte Ekzeme vereitern leicht, wodurch es zu Krusten und Borkenbildungen kommt. Borkenflechte, besonders im Gesicht und an den Ohren; Milchschorf mit honiggelbem, eitrigen Sekret. Die Patienten leiden unter traurigen und ärgerlichen Verstimmungen; sie schwitzen nachts und haben alsbald danach Frostschauer. Der Harnfluss ist verstärkt mit Brennen in der Harnröhre; Harn riecht wie Katzenurin. Frauen leiden unter Ausfluss. Rheumatische Beschwerden können alle Muskeln und Gelenke befallen.

Verschlechterung: im Winter

Besserung: keine Angaben

Thuja occidentalis

(abendländischer Lebensbaum)

Dieses Arzneimittel wirkt besonders auf die Haut, die Schleimhäute, Knochen, Muskeln und Gelenke. Die Patienten leiden unter geringem Selbstwertgefühl. Die Haut ist schuppig oder fettig und sondert ebenso fettig glänzenden Schweiß ab. Schuppenflechte, Haarausfall und Nagelwuchsstörungen. Aus der Haut sprießen allerlei Gewächse: Warzen (auch im Genitalbereich, dort nennt man sie Kondylome), Polypen, Papillome und Fibrome; auch bösartige Hautwucherungen kommen vor. Akute und chronische Krankheiten, die nach Impfungen auftreten, gehören ebenfalls ins Arzneimittelbild von Thuja. „Thuja-Patienten“ können unter vielerlei entzündlichen Prozessen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich leiden, ebenso unter Bronchitis und Asthma sowie entzündlichen Erkrankungen im Darmbereich mit Blähbauch und fettigen morgendlichen Durchfällen. Auch Verstopfung kann es geben.

Verschlechterung: feuchte Kälte, vom Nachmittag bis hin zu den frühen Morgenstunden

Besserung: Wärme

Thallium

In der Homöopathie werden mehrere Thalliumpräparate verwendet, die aber vergleichbare Wirkungen auf die Haut, den Knochenstoffwechsel und das Nervensystem haben. Die Patienten neigen zur Abmagerung und bieten bezüglich ihres „Nervenkostüms“ die ganze Palette der Stimmungsschwankungen. Sie sind leicht reizbar und erregt, auch bösartig, können aber auch teilnahmslos und traurig sein. Sie sind schlaflos trotz Schlafmitteleinnahme und schlafsüchtig bei depressiver Verstimmung. Nervenentzündungen können an allen Körperstellen auftreten, ebenso Osteoporose an diversen Gelenken. Die Kopfhaut kann das gesamte Haar verlieren. Die Fußsohlen sind auffallend empfindlich; hier kommt es auch zu Missempfindungen. Dieses Arzneimittel passt kaum bei jungen Menschen. Das Thalliumbild zeigt sich frühestens nach der Pubertät. Eine berufliche Belastung mit Toxinen mag eine Rolle spielen.

Zur Verschlechterung oder Besserung durch bestimmte Anwendungen oder Gegebenheiten sind keine klaren Modalitäten bekannt.

Taraxacum

(Löwenzahn)

Dieses Arzneimittel wirkt besonders auf den Magen-Darm-Trakt, sowie auf Leber und Galle und regt die Harnausscheidung an. Die Zunge ist weiß-fleckig auf rotem Grund (Landkartenzunge). Appetitlosigkeit, Magenschleimhautentzün-dungen, Leber- und Gallenentzündungen und rheumatische Beschwerden am ganzen Körper gehören ins Arzneimittelbild.

Verschlechterung: im Sitzen und im Liegen

Besserung: bei leichter Bewegung (Gehen)

Tabacum

(Tabak)

Charakteristische Kennzeichen für Tabacum sind Übelkeit mit Speichelfluss und Erbrechen. Magen-Darm-Krämpfe mit Durchfällen, begleitet von Kopfschmerzen, eiskaltem Schweiß und Schwindel. Es können aber auch krampfartige Schmerzen in der Herzgegend auftreten, die den Symptomen von Angina pectoris und Herzinfarkt ähnlich sind.

Verschlechterung: durch geringste Bewegung, selbst durch das Öffnen der Augen; durch Kälte oder Wärme

Besserung: in frischer Luft

Symphytum Officinale

(Beinwell, Beinwurz)

Schlecht heilende Knochenbrüche, prickelnde, stechende Schmerzen, empfindliche Knochenhäute. Heilt Wunden des Augapfels. Schmerzen in den Augen nach Augenoperationen; der Schmerz zieht am Nasenbein herab. Dem klebrigen Wurzelsaft dieser Pflanze wird in alten Schriften zugeschrieben, dass er gebrochene Knochen und klaffende Wunden zusammenzuziehen vermöge. SYMPHYTUM folgt gut auf ARNICA, um die end-gültige Heilung einer Knochenverletzung zu bewirken.

Verschlechterung: Berührung, heftige und ruckartige Bewegung

Besserung: keine Angaben

Font Resize