Nasenbluten Allgemein

In jedem Erste-Hilfe-Kurs lernt man den Merksatz: „Auf Druck steht jede Blutung“. Das gilt auch für Nasenbluten: Man drückt mit den Fingern den blutenden Nasenflügel fest zusammen. Fast jeder macht das automatisch und hat damit Erfolg. Liegt die Blutungsursache aber an einer höher gelegenen Stelle der Nase, die mit unserem Fingerdruck nicht zu erreichen ist, […]

Allergischer Schnupfen

Allergien sind generell nicht leicht zu behandeln, eine Selbstmedikation wird nicht empfohlen. Auch erfahrenen Homöopathen gelingt es nicht immer, allergische Reaktionen zum Verschwinden zu bringen. Eine konstitutionelle Therapie über eine längere Dauer ist meist erforderlich. Alle Heilungshindernisse sind nach Möglichkeit aus dem Weg zu räumen. In vielen Fällen kann man mit Homöopathie die Heftigkeit der […]

Anhaltender Schnupfen

Luffa operculata, der Schwammkürbis. Kommt es zu einem Dauerschnupfen mit abwechselnd trockenen Schleimhäuten und dann wieder schleimigen Absonderungen, passt Luffa als Mittel. Die ganze Regulation der Nasenschleimhäute, der Nasennebenhöhlen und des Rachens ist instabil. Die Nase ist geschwollen, die Sprache nasal, leichte Kopfschmerzen (andere Ursachen ausgeschlossen) sind wie der Schnupfen fast ein Dauerzustand. Die Zunge […]

Milder Schnupfen mit schleimigem Husten und Heiserkeit

Sambucus nigra, der schwarze Holunder. Man kann die Nasenlöcher kaum frei wischen, immerzu läuft etwas nach. Beim Husten hört man lockeres Schleimrasseln. Patienten schwitzen, besonders beim Erwachen. Gelenkschmerzen bei älteren Menschen. Kleine Kinder haben häufig einen milden reichlichen Schnupfen (Säuglingsschnupfen) und gleichzeitig Rasselhusten. Bei einem derartigen Krankheitsbild nehmen wir fünf Globuli Sambucus nigra D6 ein […]

Trockener Schnupfen (Stockschnupfen)

Sticta pulmonaria, Lungenmoos. Die Patienten haben die andauernde Neigung, die Nase zu schnäuzen, aber im Taschentuch kommt nichts an. Die Produktion der Schleimhäute ist in extremem Maße blockiert. Die Erkrankung schreitet meist über den Rachen zum Kehlkopf, dann in die Luftröhre und in die Bronchien weiter fort. Manchen Patienten bleibt es nicht erspart, bei jeder […]

Schnupfen mit gelb-grünlichem Sekret und verquollenen Augen

Cinnabaris, roter Quecksilbersulfid. Die Schmerzen lokalisieren sich mit heftigem Druck an der Nasenwurzel, der Stirn und um die Augen herum. Die fröstelnden Patienten haben ein heißes Gesicht, sie glühen an den Wangen, frische Luft tut ihnen gut. Der Appetit ist reduziert, die Patienten haben einen pappigen Geschmack im Mund, und die Zunge ist weiß-gelb belegt.

Zäher Schnupfen mit gelb-grünlicher Absonderung

Kalium bichromicum, das Kaliumbichromat. Der Schleim zieht Fäden und entwickelt sich von einer gelben zu einer grünlichen Farbe. Das Sekret wird immer zäher, bis schließlich die Nasenlöcher verkrusten. Wenn es sich innerhalb der Nase an den Öffnungen zu den Nasennebenhöhlen festsetzt, bildet sich ein entzündlicher Sekretstau. Beim Bücken nehmen die Beschwerden meist zu. Verstärkt sich […]

Schnupfen mit dickem, gelbem Nasensekret

Hydrastis canadensis, der kanadische Gelbwurz. Viel Nasensekret, im Stirnbereich besteht ein dumpfer Druck, der sich an der frischen Luft bessert, im Zimmer aber zunimmt. Am besten ist es, mit einem Schal vor dem Gesicht und Mütze auf dem Kopf draußen herumzulaufen.

Schnupfen mit mildem, sahnigem, weiß-gelblichem Sekret

Pulsatilla, die Wiesenküchenschelle. Der Schnupfen beginnt, nachdem Füße, Rücken oder Kopf kalt geworden sind. Die Stimmung ist jämmerlich; die Patienten frösteln, frische Luft bessert die Hauptbeschwerden. Kein oder wenig Fieber. Wenn Fieber auftritt, hat der Patient dennoch keinen Durst; das ist ein sehr auffallendes Symptom. Weinerlichkeit, Trost bessert. Augen sind verquollen, es entwickelt sich manchmal […]

Wässriger Schnupfen mit scharfer Absonderung

Allium cepa, die Küchenzwiebel. Wässriger Schnupfen macht die Nasenlöcher und die Oberlippe wund. Beim Abwischen brennt die Haut. Die Augen tränen wie beim Zwiebelschneiden, das Augensekret macht die Haut nicht wund, häufiges Niesen. Besser geht es an der frischen Luft, , schlechter in warmen Zimmern.

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