Acidum fluoricum

(oder Acidum hydrofluoricum Flusssäure)

Die Patienten sind mager, trotz guten Appetits, sie sind ständig in Eile oder fühlen sich gehetzt, sie arbeiten gerne körperlich und überlasten dabei ihren Bewegungsapparat, sodass es zu chronischen Knochenhaut- und Gelenkbeschwerden kommt, sie leiden unter Ekzemen (Juckflechten) und können ein gestörtes Wachstum der Finger- und Zehennägel aufweisen.

Verschlechterung: in der Wärme

Besserung: Kälte

Abrotanum (Eberraute)

Die Patienten sind mürrisch, niedergeschlagen und reizbar. Die Haut im Gesicht sieht schon bei Säuglingen und kleinen Kindern aus wie die dünne, welke Haut eines alten Menschen. Eigenartiges Gefühl, dass der Magen in Wasser schwimmt. Erbrechen großer Mengen stinkender Flüssigkeit, aufgeblähter Bauch, Durchfall und Verstopfung wechseln sich ab. Zudem können Würmer auftreten (Oxyuren) und die Patienten haben das Gefühl, als würden die Eingeweide absinken. Trockener Husten nach Durchfall, Schmerzen in Schultern und Armen, vor allem aber auch in Hand- und Sprunggelenken, Starke Abmagerung der Beine, Ausschläge im Gesicht, Haarausfall, juckende, rote Hautstellen nach Frosteinwirkung, Frostbeulen.

Verschlechterung: kalte Luft, Unterdrückung von Absonderungen, z.B. Schweiß durch Deodorantien

Verbesserung: Bewegung

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