Die passenden Globuli bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit – Teil 1

Es wird wieder geschnieft. Mit dem trüben Wetter ziehen auch die Erkältungen wieder auf. Unter diesem Oberbegriff werden viele Beschwerden zusammengefasst: Bronchitis, Schnupfen, Abgeschlagenheit, Halsschmerz, Heiserkeit und Ohrenschmerzen. Sind diese Symptome noch mit erhöhter Temperatur verbunden, wird von einer Grippe gesprochen – fälschlicher Weise, da eine echte Grippe eine möglicherweise schwer verlaufende Virusinfektion ist.

Wir stellen Ihnen hier für unterschiedliche Krankheitssituationen eine begrenzte Anzahl homöopathischer Arzneien vor. Bitte bedenken Sie,  dass auch bei einer homöopathischen Selbstbehandlung  eines grippalen Infekts die Regeln der Homöopathie eigehalten werden müssen. Unser Tipp für die Potenzwahl: Nehmen Sie am besten die C 12, keinesfalls höher, damit nur die körperliche Ebene angesprochen wird und es nicht zu unerwünschten, länger anhaltenden Reaktionen kommt.

Mittel bei fiebrigem Verlauf

Aconitum – Ganz zu Beginn eigentlich jeder Erkältung, wenn die Beschwerden sehr plötzlich, „stürmisch“ einsetzen. Häufige Auslöser sind kalter Wind oder Zugluft. Das Fieber ist trocken, ohne Schweiß. Die Hautfarbe ist hellrot, Kälteanwendungen bessern. Unruhe und Angst stellen sich ein, mit dem Gefühl, schwer erkrankt zu sein.

Belladonna – Ebenfalls plötzlicher Beginn. Das Fieber ist feucht und die Hitze ist noch in einigem Abstand vom Körper zu spüren. Die Füße sind dagegen meist kalt. Die Hautfarbe ist kräftig rot. Alle Wärmeanwendungen bessern. Es stellt sich ein trockener Bellhusten ein und vor allem nachts kommt es zu Überempfindlichkeit der Sinnesorgane (Halluzinationen).

Dulcamara – Die Beschwerden treten bei kaltem Wetter, nach schönen Perioden auf. Bei der ersten Erkältung oder Grippe im Herbst gehört das Mittel zu den bewährten Indikationen. Eupatorium perfoliatum – Hier tritt ein Zerschlagenheitsgefühl des Körpers, mit Schmerzen in Muskeln und Gelenken, auf. Es kommt zu starkem Durst. Eine Verschlimmerung ist in feuchten Gebieten, bei feuchtem Wetter und vormittags festzustellen.

Ferrum phosphoricum – Trockenes Fieber, Herzklopfen und Blutandrang zum Kopf. Dabei fühlen Sie sich nicht krank, sondern gehen Ihren gewohnten Beschäftigungen nach, werden nur etwas schneller schlapp.

Globuli bei Schnupfen

Allium cepa – Oft begleitet von Heiserkeit. Viel wässriges, reizendes Sekret kommt aus der Nase. Die Tränen sind dagegen mild. Es besteht eine Neigung zum Niesen.

Euphrasia – Der Schnupfen ist ebenfalls wässrig, aber mild. Dagegen sind die Augen gereizt und die Tränen von beißendem Charakter.

Kalium bichromicum – Dickes, gelbliches, fadenziehendes Sekret tritt auf. Die Nase ist verstopft, es bilden sich Krusten. Kälte verschlimmert. Der Kranke möchte es warm haben und mag Dampfbäder, die bessern.

Nux vomica – Zu Beginn des Schnupfens, wenn die Nase nachts verstopft ist und am Tag fließt. Desgleichen ist sie ist in frischer Luft verstopft und fließt im warmen Zimmer.

Pulsatilla – Schnupfen tritt vorwiegend auf einer Seite, meist rechts mit trübem, schleimigen, sehr reichlichem Sekret auf. Frische Luft verschlechtert. Abends ist die Nase verstopft, morgens hat der Kranke eine Laufnase.

Diese Tipps wurden von Heike Sebastian, Heilpraktikerin, zusammen gestellt.

 

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