Geruchsstörungen

Allgemeine Hinweise: Geruchsstörungen können unterschiedliche Ursachen haben und unterschiedlich stark sein. Manchmal sind sämtliche Gerüche betroffen, oft werden aber nur einzelne Gerüche nicht erkannt oder falsch wahrgenommen. Geruchsstörungen treten oft zusammen mit einem Schnupfen auf. Sie sind bei dieser Ursache meist belanglos und entwickeln sich nahezu ausnahmslos mit dem Schnupfen zurück. Nachteilig ist hier der Einsatz von abschwellenden Nasentropfen, die zwar kurz eine Besserung vortäuschen, nachhaltig aber die Störungsdauer verlängern. Cortison bringt zwar eine rasche Besserung, hat aber massive Nebenwirkungen auf viele Körperfunktionen. Für einige Tage kann man den Verlust des Geruchssinns gut aushalten, belastend wird die Situation erst bei anhaltender Beeinträchtigung, z.B. durch Dauerschnupfen, wie er bei allergisch reagierenden Patienten an der Tagesordnung ist. Wenn die beschriebenen Arzneien nicht helfen ist eine konstitutionelle Therapie mit Hilfe eines fachkundigen Therapeuten auch bei diesen Störungen angezeigt. Besteht die Geruchsstörung über mehrere Wochen, muss sie fachärztlich abgeklärt werden. Sie kann die erste Symptomatik eines Tumors des Riechnervs sein. In einem solchen Fall kann nur der Facharzt weitergehende Untersuchungen und therapeutische Maßnahmen durchführen.

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