„Ich bin nach der Geburt meiner Tochter zur Homöopathie gekommen“

Gusti Martucci ist 68 Jahre alt, seit 40 Jahren Beamtin und lebt in München. Als ihre Tochter etwa ein halbes Jahr alt war, begann sie krank zu werden, das ist nun über 30 Jahre her. Sie hatte immer wieder  hohes Fieber, fast ein Jahr lang. Der Beginn fiel in einen zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung, der Kinderarzt verordnete Fieberzäpfchen. Das schaute sich Gusti Martucci lange an, aus heutiger Sicht, zu lange, sagt sie im Gespräch mit dem Bundesverband Patienten für Homöopathie (BPH). Ihre Tochter war mit Kranksein beschäftigt und entwickelte sich nicht wie die anderen Kinder. Sie suchte Rat und bekam ihn von der Mütterberatung München. Empfohlen wurde ihr ein Kinderarzt, der auch Homöopathie einsetzte – und das tat er auch bei Tochter Stephanie, außerdem behandelte er das Kind mit einer Eigenbluttherapie. Das Fieber blieb aus, das Kind entwickelte sich.

Vor rund 10 Jahren begann für Gusti Martucci eine eigene Krankengeschichte, die gerade erst auf einen guten Weg gekommen ist. Sie hatte von Kopf bis Fuß einen fürchterlichen Hautausschlag, begleitet mit Schmerzen, einem zu hohen Blutdruck und vor allem wollte sie nicht mehr vor die Tür. „Ich war nur noch traurig und kurz davor alle Spiegel in der Wohnung abzunehmen“, erzählt sie dem BPH. Sie konsultierte über die Jahre die verschiedensten Ärztinnen und Ärzte, die sie konventionell, komplementär oder auch alternativ behandelten, was blieb, waren die Symptome. Die Hausärztin versuchte es mit Eigenblut, der Hautarzt mit Cortison – das Klima am Meer hatte noch am meisten geholfen in dieser Zeit. Ähnlich wie bei ihrer Tochter vor langer Zeit brachte auch bei ihr die Wende der erneute Wechsel des Arztes. Eine Empfehlung führte sie zu einer homöopathischen Ärztin, einer Allgemeinmedizinerin in München. Im Frühjahr 2020 hat die Behandlung begonnen, am Anfang stand die Anamnese, die Fallaufnahme, die zwei Stunden gedauert hat. Das Ergebnis: drei Globuli. Die Wirkung: der Bluthochdruck normalisiert sich, die Haut bessert sich, die Lebensqualität ist wieder da –dies alles im unmittelbaren Zusammenhang mit der Verordnung und anhaltend.

Homöopathie von jung bis alt

Gusti Martucci hat die Homöopathie in verschiedenen Lebensphasen kennen gelernt. Bei ihrem Kind, bei sich als älterer Mensch. Die Situationen haben eines gemeinsam: sie waren beide sehr ausweglos geworden, viele Ärztinnen und Ärzte hatten sich bereits versucht und die Erkrankungen waren schlimmer geworden. Geholfen hat die Homöopathie in beiden Situationen, jedoch immer abhängig von den jeweiligen Therapeuten.

In der Rubrik “Meine Homöopathie” befinden sich auf der BPH-Webseite noch viele weitere Geschichten. Erzählen auch Sie uns Ihre Geschichte, wir sind gespannt. Schreiben Sie an: info@bph-online.de

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