Tag der Patientensicherheit: Homöopathie ist sicher und wirksam

Patientinnen und Patienten vertrauen der Homöopathie. Repräsentative Umfragen zeigen, dass Homöopathie regelmäßig von etwa der Hälfte der Bevölkerung genutzt wird. Diesen hohen Zuspruch hat die Homöopathie, weil Patienten gute Erfahrungen mit der Methode gemacht haben.

Die Homöopathie wird sowohl von den Menschen in der Selbstmedikation als auch bei komplizierteren, schweren oder chronischen Erkrankungen durch Ärzte und Heilpraktiker angewendet. Ein aus Sicht des Bundesverbandes Patienten für Homöopathie (BPH) sinnvoll verzahntes System, das sich bewährt und zu dem auch die Apotheker gehören, die Patienten sinnvoll beraten.

Patientensicherheit bedeutet: Qualitativ hochwertige homöopathische Arzneien, die durch Apotheken vertrieben werden und gut ausgebildete Therapeuten, die Homöopathie und konventionelle Medizin verbinden können.

Patientensicherheit bedeutet auch, dass es Alternativen zur konventionellen Medizin gibt. Viele Patienten kommen zur Homöopathie, weil ihnen die konventionelle Medizin nicht weiter helfen konnte. Die Aussicht austherapiert zu sein, ist für die meisten Menschen nicht hinnehmbar. Die Homöopathie bietet hier häufig Auswege, nicht immer, aber zu meist kann zumindest die Lebensqualität des Patienten verbessert werden.

Therapiefreiheit, Therapievielfalt und Selbstbestimmung auch im Bereich der Gesundheit sind hohe Werte einer offenen Gesellschaft. Zunehmend wird an diesem gesellschaftlichen Konsens gerüttelt – und dies oft im Namen des Patientenschutzes.

Die Ärztekammer Bremen hat unlängst das Aus der ärztlichen Zusatzbezeichnung Homöopathie beschlossen. Hans Werner Bertelsen, Zahnarzt,  ist einer der Akteure, er gehört einer Skeptiker-Vereinigung an und begründet diesen Vorstoß gegenüber der Ärzte Zeitung im Sinne des Patientenschutzes. Er wird mit dem Satz zitiert: „Die Tatsache, dass jetzt das kleine Bremen die Homöopathie aus der Weiterbildung ausklammert, wird viele Patienten zukünftig vor Scharlatanerie und falschen Therapien schützen. Mehr noch: Diese Entscheidung kann dazu beitragen, Leben zu retten!” Unter dem Pseudonym “Bohnernder Hamster” twittert der Zahnarzt, dass Homöopathika in die Süßwarenregale der Supermärkte gehören – und wirbt für Zahnersatz auf Kassenkosten…

Auch der Anti-Homöopathie Antrag eines (sehr) Jungen Grünen an die Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen im November in Bielefeld wird mit dem Patientenschutz überschrieben, wir berichteten. In diesem Sinne solle etwa die Apothekenpflicht und die Registrierung durch das BfArM der homöopathischen Arzneien aufgehoben und die Erstattung als Satzungsleistung der GKV beendet werden. Zur Erinnerung: Auch dieser Antrag wurde nach Aussage des Antragsstellers mit Unterstützung der organisierten Skeptiker verfasst. Patientenschutz im Sinne der organisierten Skeptiker heißt: Stopp der Zusatzbezeichnung, Stopp der Apothekenpflicht, Stopp der BfArM Registrierung, Stopp der GKV-Satzungsleistung.

Die Umkehrung des Patientenschutzes erinnert an George Orwells 1984. Da prangen drei Parolen am Ministerium für Wahrheit: “Krieg ist Frieden! Freiheit ist Sklaverei! Unwissenheit ist Stärke!”

 

 

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