Milchschorf bei Säuglingen und Kleinkindern

Calcium carbonicum, der Austernschalenkalk. Bei weiß-schuppigem Kopfekzem bei Säuglingen und Kleinkindern handelt es sich meist um den sogenannten „Milchschorf“. Dieser tritt bei gestillten Babys, wenn überhaupt, dann zumeist schwächer auf als bei Flaschenkindern. Schwitzen die Babys viel am Hinterkopf und haben sie eine auffallend schwache muskuläre Spannung, passt Calcium carbonicum als homöopathisches Arzneimittel. Zwei bis drei kleine arzneiliche Kugeln können den Babys bedenkenlos zwischen die Lippen geschoben werden; die Kinder werden sich nicht daran verschlucken.

Oleander. Aus dem harmlosen Milchschorf entwickelt sich in manchen Fällen der juckende und nässende Kopfgrind. Das Kind kratzt sich und fügt sich kleine schmerzende Wunden zu. Die bewährte homöopathische Arznei für den juckenden und nässenden Kopfgrind ist Oleander. Man kann dem Kind über einige Wochen täglich 5 Globuli von dieser Arznei geben. Tritt eine bakterielle Infektion des nässenden Ekzems auf, entsteht eine Borkenflechte. Dann ist fachkundige Hilfe angezeigt.

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