Patienten berichten der Patientenbeauftragten, was ihnen wichtig ist

Einsatz für gute politische Rahmenbedingungen für die Homöopathie: BPH und Hahnemannia treffen gemeinsam die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, die sehr genau zuhört.

Die Botschaft der Patientenverbände an Patientenbeauftragte Prof. Claudia Schmidtke am 16. Dezember in Berlin war klar: Die Patientensicherheit muss in der Medizin an erster Stelle stehen. Deshalb betonten die Verbände, dass die derzeitigen Rahmenbedingungen für die Homöopathie bestehen bleiben müssten: Registrierung als homöopathische Arznei durch das BfArM, Apothekenpflicht und Homöopathie als Satzungsleistung der Krankenkassen. Die ärztliche Zusatzbezeichnung Homöopathie fällt zwar nicht in den Aufgabenbereich der Politik, ist als Orientierung für Patienten aber sehr wichtig.

Vor dem Termin hatte der BPH die Leserinnen und Leser auf seiner Facebook-Seite gefragt, welche Themen ihnen für diesen Termin wichtig sind. Hier eine Auswahl, die auch der Patientenbeauftragten mitgegeben wurde:

Biggi Friedrichs: „Lasst uns doch bitte einfach die Wahlmöglichkeit. Ich habe nur gute Erfahrungen mit Homöopathie gemacht – bei Menschen und Tieren. … Die Mittel muss ich ja sowieso schon immer selber bezahlen, was ich auch gerne mache.“

Silke Rieger: „Homöopathie wirkt jenseits von Placebo. Oder wie ist es zu erklären, dass chronisch kranke Kinder mit Neurodermitis dadurch symptomfrei werden? Oder plötzlich psychisch stabil? Oder Kinder mit Sprachstörungen nach Mittelgabe unmittelbar mit dem Stottern aufhören? Danke für Ihren Einsatz für eine schonende, tiefgreifende, wirksame Heilkunde, bei der der Patient ganzheitlich im Mittelpunkt steht.“

Tanja Hänjes: „Ich möchte selbst entscheiden, was ich einnehme und was nicht! Meine Kinder und auch unsere Haustiere haben immer gut auf Homöopathie reagiert! Wer heilt hat Recht! Ich spreche mich nicht gegen Antibiotika oder notwendige OPs aus! Dennoch: ich war in den letzten Jahren nie ernsthaft krank! Meine Kinder haben in ihrem ganzen Leben noch kein Antibiotikum bekommen. Das soll auch so bleiben! … Außerdem zahle ich die Homöopathie schon immer aus eigener Tasche! Dafür sollten sie sich auch einsetzen! Dass die Krankenkassen bei den hohen Kassen-Beiträgen endlich die Homöopathie übernehmen!“

Regine Mareike-Landmesser: „Homöopathie hilft ohne zu schaden, was man von allopathischen Arzneimitteln nicht sagen kann, sie muss Bestandteil unserer ganzheitlichen Medizin bleiben.“

Finn Scheunemann: „Wo wir uns zurzeit mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzten. Homöopathie ist nicht im Grundwasser nachweisbar. Es schadet weder Mensch noch Natur. Es ist eine preiswerte nebenwirkungsfreie Medizin. Und Deutschland gilt bei ausländischen Ärzten als das Vorreiterland beim Thema Naturheilkunde / Ganzheitsmedizin. Wir sollten nicht noch weitere innovative Stärken in unserem Land schwächen sondern lieber stärken.“

Jürgen Behring: „Biete 32 Jahre Genesungserfahrung mit Homöopathie als Basismedizin. Ich wäre ohne Homöopathie in meinem Beruf seit Jahren nicht arbeitsfähig, empfohlene Dauermedikation wurde überflüssig, mindestens eine Operation verhindert… und ich lebe noch! Nach meiner Lebenserfahrung ist Verzicht auf Homöopathie unterlassene Hilfeleistung!”

Nathalie Foitzik: „Als mündige Bürgerin hätte ich gerne für meinen Beitrag, den ich an die Krankenkasse zahle, die freie Wahl meiner Behandlungsform, da bei mir und meiner Familie Naturheilverfahren und Homöopathie hervorragend wirken, möchte ich sie auch über die Krankenkasse nutzen dürfen und bezahlt bekommen zumal sie eindeutig günstiger sind und auch insgesamt das Immunsystem stärken statt zu schwächen – somit haben sie auch eine präventive Wirkung. Wenn andere Menschen anders denken: für mich o.k. – aber es berechtigt nicht die Verhinderung von Homöopathie und Naturheilverfahren. Jede heilende medizinische Richtung hat ihre Berechtigung, alle Richtungen sollten Hand in Hand in gegenseitiger Anerkennung arbeiten, und nicht gegeneinander. Das erfordert eine klare politische Position, zum Wohle der Menschen in erster Linie…“

Martina Spellerberg: „Lasst uns die Wahl zu ganzheitlicher Heilung, nur miteinander kann Medizin funktionieren. Jedes Modell – Homöopathie, Phytotherapie, Allopathie – ist in der Vergangenheit gewachsen und jedes hat seine Berechtigung, aber nur zusammen gibt es echte Erfolge.“

Die Patientenbeauftragte hat genau zugehört, auch kennt sie jetzt die Bürgerkampagne weil`s hilft!, die das Zusammenwachsen von Naturmedizin und Schulmedizin fordert – BPH und Hahnemannia sind Teil davon.

1 Kommentar

  1. Antworten

    Dorothea Müller

    ich verstehe nicht warum es jetzt auf einmal Naturheilweisen und Schulmedizin zusammenwachsen sollen…? Gibt es irgendeinen Naturheiler , der mit der Schulmedizin zusammenwachsen möchte. Ist es nicht eher so, dass die Schulmediziner vor einem riesigen Umbruch in ihrem gesamten medizinischen System stehen und jetzt umsatteln wollen auf Naturheiler. Nicht umsonst gibt der Herr Prof. Grönemeyer plötzlich ein Naturheilmagazin raus, bestimmt nicht weil ihm die Heilpraktiker so am Herzen liegen. Das Homöopathie bashing ist nur das trojanische Pferd, mit dem Bürger kopfscheu gemacht wird. In den Medien wird immer behauptet, der Bürger ist zu blöd zum Arzt zugehen und deswegen , müßte man ihn vor Heilpraktikern und besonders der Homöopathie schützen… Wer wählen kann , kann auch seine Behandlungsform wählen. Wir brauchen keine Medical correctness und Monopolismus , das ist nur Abschaffung der Bürgerrechte und Bevormundung. Guckt euch an wie es in Österreich gelaufen ist, dort haben sich die Mediziner auf die Naturheilkunde gesetzt und Homöopathie nur noch unter ärztlicher Aufsicht.. Was ist falsch an der bisherigen Gesetzgebung, gar nichts , denn die Heilpraktiker waren durch den Zusatz des Gesetzgebers geschützt, es sei nur wichtig , dass sie keinen Schaden anrichten. Diesen Schutz verlieren sie, wenn sie nun antreten sollen gegen die Schulmedizin Es war ausdrücklich nicht erwünscht , das die Schulmedizin Übergriffe auf Heilpraktiker und Homöopathie macht. Die Homöoapthie und die Naturheilweisen gehören zur Volksheilkunde, Volksmedizin , und diese Heilweisen gehören geschützt , bewahrt und gepflegt. Keiner braucht 2 Schulmedizin oder 2 Naturheilweisen. das wußte man auch damals schon….. Aber eine Schulmedizin und ein Gesundheitsminister , der so mit der Katalog und .-Kassen Medizin der Pharma verflochten ist, ist denkbar UNGEEIGNET. Wie man ja sieht. Der Minister ändert Gesetze zugunsten dr Lobby , die sich eigentlich nicht mit dem Grundgesetz vertragen weder kann man einen Transplantantionsboom starten solange der hippokratische Eid gilt , noch kann man die ÄRZTLICHE SCHWEIGEPFLICHT mit demDatenklau durch Spahns neue Gesetze vereinbaren.
    Niemand fragt, warum sich die Schulmedizin so für die Heilpraktiker interessiert, schließlich könnte doch jeder das machen, was er am besten kann… Niemand interessiert daß die 3600 zugelassenen Arzneimittel nicht getestet werden dürfen , auf Umweltschädlichkeit. da geht so viel Kohle über den Tisch, dass niemand mehr Fragen stellt. Wennn AberMIo Patienten ( im Namen der Wissenschaft ) diese Medikamente nehmen und die Rückstände ausscheiden in das ohnehin kaum zu reinigende WASSER, haben wir ein Problem von nie gekannten Ausmassen. wenn dann noch die Antibiotika ihre Wirkung verlieren, ist diesem Gesundheitssystem nicht mehr wie es mal war. In der sogennannten SepsisStudie sollen die Heilpraktiker gezwungen werden ihren Heil und Wissensschatz der Konkurrenz offenzulegen, ihr letzte Pulver zu verschießen, in dem Blinden Glauben sie würden DANN eine Chance bekommen , Mitnichten , ist schon alles abgekartet. Das Ganze ist ein Perversion der Medizin und Pharmalobby ohnegleichen. Woanders wäre das ein Skandal….

Kommentar hinzufügen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Font Resize