Pflanzen Wissen – Krokus oder Crocus sativa?

Wir erweitern die BPH-Arzneimittelbilder. In einer Basisversion stellen wir bereits ein breites Spektrum vor, nun vertiefen wir dieses für die Selbstmedikation so wichtige Wissen: Aconitum, Apis, Arnica stehen bereits zur Verfügung. Hier stellen wir Crocus sativus vor.

Als einer der ersten Blumen im endenden Winter entdecken wir den Krokus mit seinen Blüten in den Schneeresten. Es gibt 88 Krokusarten, sie gehören zu den Schwertliliengewächsen. Die Wald- und Wiesenkrokusse – Crocus vernalis – sind zwar schön anzusehen und als Frühlingsboten freuen wir uns über sie, aber als Heilpflanzen werden sie nicht genutzt. In der Homöopathie, auch in Phytotherapie, wird der Crocus sativus – der Safran – genutzt. Diese edle Pflanze wächst vor allem in den Mittelmeerländern und im Iran und blüht im Herbst. Safran ist das teuerste Gewürz.

Hierhilft Crocus sativus

Crocus wird in der Homöopathie hauptsächlich zum Stillen von Blutungen  etwa vor und während der Menstruation oder auch bei Nasenbluten eingesetzt. Auch bei Gemütsstörungen sollte an Crocus gedacht werden, vor allem wenn der Betroffen zu Stimmungsschwankungen und Distanzlosigkeit neigt.

Typische Symptome

  • Erschöpfung
  • Unschlüssigkeit
  • Nasenbluten mit dunklem, fadenziehendem Blut
  • Knacken in den Knien
  • Stimmungsschwankungen

Crocus ist bei allen typischen Symptomen angezeigt, die sich durch folgende Modalitäten verbessern oder verschlechtern:

besser

  • im Freien
schlechter

  • in warmen Räumen
  • morgens
  • im Liegen
  • heißem Wetter
  • beim Fasten

Die gebräuchlichsten Potenzen von Crocus sind D3 bis D12.

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Unsere Selbstmedikations-Broschüre ´Homöopathie to go` stellen wir Ihnen hier vor.

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