Sepia

(Tintenfisch)

Als Arznei dient die Tinte dieses Tieres. Sepia gilt als Frauenmittel, wobei diese Frauen als harte „Workaholics“, als „Karrierefrauen“, angesehen werden. Dabei schrecken sie nicht davor zurück, sich mit „spitzer Zunge“ ihren Weg zu bahnen. Sie setzen sich sehr bei ihrer Arbeit ein, sind sportlich und musikalisch und wollen alles zur Zufriedenheit der Vorgesetzten erledigen. Krank werden sie, wenn man am Arbeitsplatz mehr von ihnen verlangt, als zu schaffen ist. Auch wenn in der Familie immer mehr von ihnen verlangt wird, fallen sie aus der Rolle, werden reizbar und zickig, besonders vor der Regelblutung. Sie weinen in der Sprechstunde beim Arzt, wenn sie von ihren Problemen sprechen. Häufige Beschwerden sind Schwindel, ein Kloßgefühl im Hals (Schilddrüse), ein Leeregefühl im Magen mit Verlangen nach sauren Speisen. Leberkrankheiten, Blähbauch, Magenschleim-hautreizungen, Schwangerschaftserbrechen, Gebärmuttersenkung, Harninkontinenz, Scheidenentzündungen, Krampfadern und kalte Füße (Hände sind warm). Die Haut neigt zu Herpesbläschen, besonders von der Oberlippe zur Nase hin. Die Patienten können unter Schuppenflechte leiden. In der Mitte ihres Lebens bekommen sie Wechseljahrsbeschwerden mit Hitzewallungen, Schlafstörungen und Migräne. Plötzlich setzen Blutungen unerwartet wieder ein und versetzen die Patientin in Angst und Schrecken.

Verschlechterung: Akute Beschwerden werden schlechter durch Kälte, vor und während der Regel, in oder nach einer Schwangerschaft, durch Geschlechtsverkehr.

Besserung: durch Wärme, durch Einhüllen des Kopfes bei Kopfschmerzen; durch Bewegung, besonders durch Tanzen; in frischer Luft

Font Resize