Silicea

(Kieselsäure)

„Silicea-Patienten“ verfügen über eine schwächliche Konstitutiuon. Sie frösteln häufig, neigen zu nässenden Ekzemen, kalten säuerlich riechenden Schweißabsonderungen, chronischen Entzündungen auch des Mittelohres, Eiterungen, Fisteln und Furunkeln. Der Leib ist aufgebläht, Blähungen stinken faulig und der harte Stuhlgang (kleine runde Kugeln) kann nicht abgesetzt werden; er „schlüpft“, gleitet in den Darm zurück. Babys sind auffallend zart, „dünnhäutig“ und anfällig für Erkältungserkrankungen. Als Kleinkinder sind sie starrsinnig, geben nur scheinbar nach und machen dann doch, was sie wollen. „Silicea-Patienten“ wird ein schwaches Knochensystem und schwaches Bindegewebe zugeschrieben mit Störungen des Haar- und Nagelwachstums. Frauen entwickeln breite Schwangerschafts-streifen.

Verschlechterung: abends und nachts. Akute Beschwerden werden schlechter durch Kälte.

Besserung: durch Wärme und Einhüllen in warme Kleidung. Besonders gut helfen Mützen auch im Haus (auch im Bett) bei Kopf- und Ohrenschmerzen

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