Tipps für eine gute Ernährung im Herbst und im Winter

Der Übergang vom warmen Sommer zum frischen Herbst und zur kalten Winterzeit hat es in sich. Die Umstellung von warm nach kalt, die Umstellung auf weniger Licht hin zur Dunkelheit und die Umstellung der Uhr. Das alles fordert unser Immunsystem heraus, wir werden anfälliger für Infekte, wir werden schneller müde und viele Menschen werden vom Winterblues befallen. Deshalb ist eine gesunde Ernährung gerade im Herbst und im Winter wichtig.

Geben wir dem Körper was er braucht

Unser Körper braucht jetzt viele Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, pflanzliches Eiweiß und ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3 Fette. Diese Substanzen stärken unsere Immunzellen, sind antientzündlich, verbessern das basische Milieu, sorgen für den Schleim im Darm, in dem sich die guten Bakterien – wie die Laktobazillen und die Bifidusbakterien – vermehren können. Dafür sorgen vor allem fermentierte Lebensmitteln, wie etwa Sauerkraut. Die Bakterien tragen zur Vielfalt der Bakteriengemeinschaft bei, der sogenannten Mikrobiota. Sie helfen die gesunde Darmschleimhaut aufzubauen, die dann keine „Löcher“ wie beim Reizdarmsyndrom aufweist.

Das gehört jetzt auf den Speiseplan

1. Viel frisches Obst und Gemüse versorgen uns mit Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.

2. Zwiebeln und Knoblauch, Lauch und Schnittlauch versorgen uns mit wertvollen Inhaltsstoffen, die antibakteriell und desinfizierend wirken.

3. Nüsse sind Muntermacher, sie liefern nicht nur Omega-3 Fettsäuren, sondern enthalten das wertvolle Eiweiß Tryptophan, dem Gegenspieler des Schlafhormons Melatonin.

4. Aufwärmen zur Durchblutung mit warmen Suppen und Getränken. Nehmen Sie Gewürze wie Pfeffer, Chili, Ingwer, Zimt. Diese sind nicht nur in leckeren Speisen gesunde Muntermacher, sondern schmecken auch in Tees.

5. Aus vielen Gründen ist es sinnvoll, möglichst regional angebautes und daher saisonal verfügbares Gemüse und Obst zu kaufen. Es schmeckt besser und ist gesünder, da es reif geerntet wird, es werden unnötige Transportwegen vermieden und einen starken Wasserverbrauch beim Anbau in trockenen Regionen.

6. Gönnen Sie sich auch etwas Süßes, wie getrocknete Datteln oder einen Bratapfel mit Vanillesoße.

7. Sorgen Sie für Licht und denken Sie an Vitamin D-haltige Lebensmittel wie Lachs, Dorsch, Eier und Pilze.

Sollten Sie trotzdem mal erkranken, bringt Sie die Homöopathie wieder auf die Beine.

Diese Tipps hat Dr. med. Brigitte Jauch-Wimmer, ärztliche Beraterin des BPH, für Sie zusammen gestellt.

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