Verletzungen des Rückens

Bei Rückenverletzungen ist zunächst abzuklären, wie schwer Muskeln, Bänder oder auch Nerven geschädigt wurden. Akute Nervenverletzungen und Bandscheibenvorfälle gehören in jedem Fall in die Hand von Fachkundigen. Bei einer Prellung oder Zerrung stellen sich stärkere Schmerzen oft erst am Folgetag ein, da die langsam entstehende Schwellung erst dann die inneren Nerven erreicht. Auch bei einer Verkühlung des Rückens kommen die Schmerzen erst später, da die dadurch entstehenden Muskelverspannungen ebenfalls erst am Folgetag Schmerzreize setzen.

Rhus toxicodendron, der Giftsumach kommt beim „Hexenschuss“ durch eine falsche Bewegung, zum Einsatz. Hier kommen die Patienten häufig aus einer unglücklichen Stellung gar nicht mehr hoch. Für die homöopathische Therapie gilt: Ist der Rücken steif, bessern sich aber die Beschwerden bei fortgesetzter vorsichtiger Bewegung und bei Anwendung von Wärme, so wird der Giftsumach helfen.
Auch bei alten Bandscheibenleiden hilft Rhus toxicodendron bei wiederkehrenden Schmerzattacken, wenn die gleichen Modalitäten vorliegen: Besserung durch leichte Bewegung und Wärme.

Ruta graveolens, Weinraute, ist das Mittel, wenn die Rückenschmerzen durch Überanstrengung entstanden sind. Es besteht starke Mattigkeit, Schwäche und Verzweiflung und ein Gefühl wie von einer Prellung, obwohl man nur zu lange Holz gestapelt oder Fenster geputzt hat.

Hypericum perforatum, das Johanniskraut, hilft bei einem Sturz auf das Steißbein. Es ist ein sehr nervenreiches Gebiet ist, an dem wir die Heilwirkung des Johanniskrautes erfahren können.

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